Energiepark und Kenovent realisieren 2. Ausbauphase von Kleinwindanlagen

Drei weitere und vor allem größere Windräder erhöhen das Leistungsniveau in der Windkraft im Energiepark Hirschaid.

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Unter dem Motto „erlebe erneuerbare Energien“ wurden bereits vor einigen Monaten die ersten Windräder auf dem Dach des Energiepark Hirschaid, einem zertifiziertem EU-Green Building, in Betrieb genommen. Mit der Installation von drei weiteren und gleichzeitig größeren Windrädern der Firma Kenovent, geht der Energiepark einen weiteren Schritt in seiner Technologieerweiterung und hat nun insgesamt fünf Kleinwindanlagen am Gebäude angebracht.

Die Windräder vereinen zwei verschiedene Antriebskonzepte: den Savoniusrotor in der Mittelachse und die äußeren Flügel nach dem Prinzip des Darrieusrotors. Dadurch sind die Windräder sehr leise und erzeugen bereits bei Windgeschwindigkeiten unter 3m/s Energie. Durch die spezielle Bauform ergeben sich eine Windrichtungsunabhängigkeit und eine relative Unempfindlichkeit gegenüber Windböen. Durch die Wartungsfreiheit entstehen keine laufenden Kosten.

In Kombination mit Photovoltaik ermöglichen die Windräder fast zu jeder Tages- und Nachtzeit die Nutzung von eigenem Strom. Eine separate Baugenehmigung für diese Windräder ist in Bayern nicht erforderlich, sofern eine Höhe von zehn Metern nicht überschritten wird.

Frank Seuling, der Inhaber des Energieparks ist sich sicher: „Die drei neuen Kleinwindanlagen werden ein Hingucker! Gleichzeitig sind sie aber auch wichtiger Bestandteil unseres Energie-Konzeptes.“

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Technologiepartner dieser Kleinwindanlagen mit bis zu 3 kW Spitzenleistung, ist die Firma Kenovent in Bayreuth. Die Systeme des Unternehmens sind konsequent auf den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms ausgelegt, können aber auch weiterhin mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden werden. So kann jeder seinen Teil zur dezentralen Energieproduktion in der Gesellschaft beitragen.


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