Frank Seuling Stiftung verleiht zum vierten Mal den Innovationspreis Erneuerbare Energien

Engagement lohnt sich für die Studierenden. Die Frank Seuling Stiftung verleiht jährlich den Innovationspreis Erneuerbare Energien für hervorragende studentische Projekte- und Abschlussarbeiten.

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Engagement lohnt sich für die Studierenden: Die Frank Seuling Stiftung verleiht jährlich den Innovationspreis Erneuerbare Energien für hervorragende studentische Projekt- und Abschlussarbeiten an der Technischen Hochschule Nürnberg zum Thema Erneuerbare Energien, Elektromobilität und effiziente Nutzung. Am 11. Dezember 2018 zeichnete eine Jury drei Arbeiten aus.

Der 1. Preis ging an Alexander Schmitt (Fakultät Verfahrenstechnik): „Computational fluid dynamics study to reduce heat losses of a solar tower plant“. Alexander Schmitt leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Technologie der Solarturmkraftwerke. Er weist die effizienzsteigernde Wirkung einer Abschirmung durch die Methode der numerischen Strömungssimulation nach. Damit legt er die Grundlage für weitere Optimierungsberechnungen.

Multifunktionale Solarfassaden als Corporate Design

Einen 2. Preis erhielten die Teilnehmer*innen des Seminars „OPV-Fassade für das ZAE-Gebäude in Erlangen – studentische Entwürfe von multifunktionalen Solarfassaden als Corporate Design“. Innerhalb des Moduls “Vertiefung Technik / Material und Energie” im Masterstudium an der Fakultät Architektur beschäftigten sich die Studierenden mit Photovoltaik-Fassaden, speziell mit Folienmodulen und organischen Solarzellen (OPV).

Für diese innovative Technologie sollte am Erlangener Gebäude des ZAE Bayern, das OPV-Module und drucktechnische Prozesse zu deren Herstellung entwickelt, eine Solarfassade als Leuchtturmprojekt und Forschungsobjekt geplant werden, die einerseits einen Sonnen- und Blendschutz für den Innenraum leistet, andererseits von außen als markantes sichtbares Zeichen für die avancierte Energieforschung fungiert. Dabei galt es ebenfalls aufzeigen, wie (mit einfachen Mitteln) eine voll funktionale und dennoch optisch ansprechende Konstruktion realisiert werden kann. In 14 Gruppen entstanden zwischen unterschiedlichsten linearen Strukturen und mehr kleinteiligen, blattartigen Lösungen gleichermaßen spannende und instruktive Entwürfe, mit Verschattungsstudien und Solarertragsabschätzungen sowie baukonstruktiver Vertiefung und Modellen im Maßstab 1:50 sowie M 1:2, die eine Reihe neuartige Ansätzen aufzeigen.

Entwurf von Daniel Huuk und Alexis Lode
Entwurf von Moritz Bachmann und Sven Vorliczky

Ebenfalls 2. Preis: Masterarbeit von Claudia Kölbl, Fakultät efi: „Lastprofile für Elektroauto-Ladestationen“. Claudia Kölbl prognostiziert, welche zusätzliche Last im Stromnetz durch Elektroautos in Zukunft entstehen wird und wie das Laden entsprechend der Netzlast zu steuern ist. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals an alle Gewinner.

Der Energiepark in Hirschaid, als erstes und einziges zertifiziertes EU-Green Building in der Veranstaltungsbranche, setzt mit seinem einzigartigen Konzept auf maßgeschneiderte Veranstaltungsformate, die zukunftsweisend und nachhaltig beeindruckend sind. Die vielseitige Eventlocation ist einzigartiges Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien und entwickelt gemeinsam mit Kunden individuelle Veranstaltungen wie Produktpräsentationen, Tagungen und Konferenzen, Messen und Ausstellungen, hybride Events, Workshops und Schulungen sowie Galas und Abendveranstaltungen.

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